Sonntag, 29. Januar 2017

Rezension zu Die letzten Tage von Rabbit Hayes

Rezension zu Die letzten Tage von Rabbit Hayes Von Anna McPartlinaus dem Rowohlt Verlag

Seitenanzahl:464 Seiten

Inhalt:


Erst wenn das Schlimmste eintritt, weißt du, wer dich liebt. Stell dir vor, du hast nur noch neun Tage. Neun Tage, um über die Flüche deiner Mutter zu lachen. Um die Hand deines Vaters zu halten (wenn er dich lässt). Und deiner Schwester durch ihr Familienchaos zu helfen. Um deinem Bruder den Weg zurück in die Familie zu bahnen. Nur neun Tage, um Abschied zu nehmen von deiner Tochter, die noch nicht weiß, dass du nun gehen wirst ...




Mein Fazit:

Es passiert selten das mich ein Buch so ergreift, dass ich es eigentlich nicht beenden will, weil ich weiß, dass es böse endet.
Ich kenne diese Geschichte aus dem persönlichen Leben sehr gut, wie manche von euch bestimmt auch. Deshalb empfehle ich euch, legt euch Taschentücher hin und haltet euch fest, denn leichte Kost ist anders.

Rabbit Hayes hat Krebs zum zweiten Mal.
Doch diesmal kann sie ihn nicht besiegen.

Rabbit ist eine sehr sympathische Protagonistin die trotz ihrer Krankheit immer noch eine Kämpferin ist und ja sie hat auch mal schlechte Tage, aber wer hätte das denn nicht? 
Das Buch erzählt die letzten Tage von ihr und ihrer Familie die sie begleitet bis zum letzten Augenblick. Dieser Familienzusammenhalt, der in der Familie herrscht, ist so berührend, so ergreifend, dass man denkt man ist mit dabei. Juliet, die 12-jährige Tochter von Rabbit, lässt sich durch nichts unterkriegen, denn sie muss stark sein für ihre Mama. Doch die Familie ist da.

Der Schreibsil von Anna McPartlin ist sehr einfach zu lesen und sehr flüssig aber doch ernst ( bei dem Thema kein Wunder) . Sie hat eine wunderbare Gemeinschaft erschaffen die dich zum Mitfühlen, Mitweinen und Mitwütend sein lässt. Die Freude die dir dieses Buch gibt hat gleichzeitig einen gewaltigen Hintergrund von Trauer und Wut, Verzweiflung und Hoffnung, Liebe und Einsamkeit. 
Rabbit und ihre Familie wissen was zählt in dieser Zeit und sie tun was sie können, was sie sehr sympathisch macht. Mutter Hayes ist eine Naturgewalt, die dich zum Lachen bringt und zum Verzweifeln. 

Im Großen und Ganzen ein fantastisches Buch mit viel Gefühl.

Bewertung:


Jetzt werdet ihr euch vielleicht wundern, 
denn ich werde dieses Buch nicht bewerten. Nicht, weil ich es nicht könnte, sondern aus Respekt für jeden, der so eine Geschichte miterleben musste und muss. Dieses Buch hat so viel Respekt verdient, dass man es nicht bewerten sollte. Für mich ist es grandios und herzergreifend, gefühlsvoll und voller Trauer. 








Kommentare:

  1. 👋 Hey!
    Hier ist nickis_buecherwelt von Instagram! Toller Blog, habe gleich mal auf folgen gedrückt! Vielleicht schaust du ja bei meinem Blog vorbei ubd folgst mir auch ;-)
    glg nicki
    nickis-buecherwelt.blogspot.de

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    1. Cool vielen Vielen Dank ;)
      Ja klar ich schau gerne mal vorbei :)

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  2. Hey!Ich bin's, Maddy.
    Ich hab das Buch vorgestern beendet und ich habe schon geheult, als ich die erste Seite gelesen habe... Und zwischendurch auch immer wieder. Ich fand das Buch aber echt gut und find es super, dass so offen über das Thema Krebs "gesprochen" wird. Rabbits Geschichte gehört jetzt auf jeden Fall zu meinen Liebsten :)

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    1. Freut mich von dir zuhören :)
      Ich fand das Buch einfach so rührend
      Rabbits Geschichte zeigt das Kämpfen wichtig ist egal wie und zu lieben viel zu lieben :)

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  3. Wow, einfach nur wow. Was anderes kann ich dazu nicht sagen. Super Rezension :))

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