Donnerstag, 16. Februar 2017

Rezension zu Mein Herz und andere Schwarze Löcher

Rezension zu Mein Herz und andere Schwarze Löcher von Jasmine Warga

Seitenzahl: 384 Seiten

Inhalt: 



»Ich küsse ihn. Wir küssen uns! Ich versuche, mich nicht zu fragen, ob das nun richtig oder falsch ist. Mein Herz hämmert, und ich hoffe, dass sein Herz genauso wild klopft. Ich weiß, dass die Menschen einander seit tausend Ewigkeiten küssen, aber jetzt, in diesem Augenblick, fühlt es sich an, als wäre das Küssen ein Geheimnis, das nur Roman und ich kennen.«


Wenn dein Herz sich anfühlt wie ein gähnendes schwarzes Loch, das alles verschlingt, welchen Sinn macht es dann noch, jeden Morgen aufzustehen? Aysel will nicht mehr leben – sie wartet nur noch auf den richtigen Zeitpunkt, sich für immer zu verabschieden. Als sie im Internet Roman kennenlernt, scheint er der perfekte Komplize für ihr Vorhaben zu sein. Und während die beiden ihren gemeinsamen Tod planen, spürt Aysel, wie sehr sich auf die Treffen mit Roman freut, wie hell und leicht ihr Herz sein kann. Und plötzlich ist der Gedanke, das alles könnte ein Ende haben, vollkommen unerträglich ... Aysel beginnt zu kämpfen. 
Um ihr Leben. Um sein Leben. Und um ihre gemeinsame Liebe.



Mein Fazit



Ich dachte, als ich das Buch gekauft habe, dass kann etwas sehr Bewegendes werden. Meine Erwartungen an dieses Buch waren sehr hoch, zu mal ich, was das Thema angeht, keinen Spaß verstehe. Aus diesem Grund muss ich echt böse sagen: Ich finde es eine bodenlose Frechheit, wie unrealistisch mit diesem Thema hier umgegangen wird! Keiner entscheidet: ich nimm mir das leben und drei Tage später ... hmm nun doch nicht. Unmöglich, wie dieses Thema hier gefühlslos gegenüber den Menschen, die so eine Geschichte, so was, auch miterlebt haben, dargestellt wird. Das zu dem ganzen Buch.


Zu den Hauptprotagonisten kann ich mich nur genauso äußern und ich bin ehrlich: es tut mir nicht leid. Die Autorin hat die beiden so kindisch, so nicht real dargestellt, dass es mir schwer fiel, überhaupt irgendwie eine Bindung zu den beiden zu bekommen. 

Das führte letzten Endes dazu, dass ich das Buch zwar zu Ende gelesen habe, aber es absolut nicht beurteilen/bewerten möchte. Weil das einfach nicht möglich ist, ein so respektloses Buch zu bewerten, ohne die Repektlosigkeit anzuerkennen, was ich nicht tue.  


















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