Donnerstag, 16. März 2017

Rezension zu Eleanor & Park

Titel: Eleanor & Park 
Autor:  Rainbow Rowell
Verlag: DTV
Erscheinungsdatum: 11.11.2016
Seitenanzahl: 432 Seiten


Autorin:
Rainbow Rowell studierte Journalismus an der University of Nebraska-Lincoln und arbeitete danach mehrere Jahre als Kolumnistin beim Omaha World-Herald. Mit ihrem ersten Jugendroman Eleanor & Park gewann Rowell 2013 den Boston Globe ...


Inhalt:
Diese Liebesgeschichte "erinnert mich daran, wie es ist, jung und verliebt in ein Buch zu sein." John Green
Sie sind beide Außenseiter, aber grundverschieden: Die pummelige Eleanor und der gut aussehende, aber zurückhaltende Park. Als er ihr im Schulbus den Platz neben sich frei macht, halten sie wenig voneinander. Park liest demonstrativ und Eleanor ist froh, ignoriert zu werden. In der Schule ist sie das Opfer übler Mobbing-Attacken und zu Hause hat sie mit vier Geschwistern und einem tyrannischen Stiefvater nur Ärger. Doch als sie beginnt, Parks Comics mitzulesen, entwickelt sich ein Dialog zwischen den beiden. Zögerlich tauschen sie Kassetten, Meinungen und Vorlieben aus. Dass sie sich ineinander verlieben, scheint unmöglich. Doch ihre Annäherung gehört zum Intensivsten, was man über die erste Liebe lesen kann.




Meine Meinung:
Also, als erstes möchte ich feststellen: diese Rezension ist, glaube ich, meine schwerste Rezension, weil ich durcheinander bin. Ich kenne das Gefühl verdammt gut. Eleanor kommt mir in dem Buch als eine sehr starke, aber auch verletzliche Person vor. Sie musste in ihrer Vergangenheit viel durchmachen und ihre Mutter bekommt einfach nichts gebacken. Eleanor kämpft jeden Tag aufs Neue und zeigt den anderen, dass sie sich nicht unterkriegen lässt. Sie steht jeden Tag aufs Neue auf, geht zur Schule, erträgt die Hänseleien, geht nach Hause und wird unsichtbar und das meine ich auch so. Ihre Mutter ist schon lange keine "richtige" Mutter mehr, dieses Recht hat sie verspielt, seit sie den neuen Typen hat. Richie ist ein absoluter Blödmann (und mehr). Mehr kann man zu ihm nicht sagen, er hat einfach einen "scheiß" Charakter. Park hingegen wächst in einer sehr behüteten Familie auf. Zwar mit strengem Vater, aber so funktioniert es nun mal. "Hör auf deine Eltern und es lässt sich leichter leben" (finde ich). Park lernt Eleanor im Bus kennen, da er ihr den Platz neben sich geben muss, weil alle anderen belegt sind oder die Schüler sie nicht neben sich haben wollen. Nach und nach liest Eleanor seine Comics mit und es entsteht langsam aber sicher eine Freundschaft und mehr draus. Wie das Ganze aufgebaut ist, finde ich extrem niedlich. Der Schreibstil der Autorin ist super leicht und flüssig zu lesen. Das Ende dieses Buches hat mich aus den Socken gehauen, wie schaffen Autoren so was ... ???


Mein Fazit:
Ich finde, die Autorin hat ein hartes Thema gewählt und es echt dargestellt. Man konnte fühlen, wie scheiße es Eleanor geht. Das war für mich extrem heftig, da ich das, was Eleanor in der Schule durchmacht, aus eigener Erfahrung kenne. Sie ist für mich eine sehr starke Person, auch wenn sie extrem verletzlich ist. Sie steht auf und kämpft jeden Tag und das zeigt, dass es auch jeder sein kann. Mobbing ist etwas, das sehr verbreitet ist und verdammt weh tut. Egal ob alt oder jung, erwachsen oder jugendlich: viele Menschen haben dafür ihr Leben gelassen und das sollte verdammt nochmal nicht sein. Menschen, die andere Menschen mobben, weil sie '' anders'' sind, sollten sie gerade dafür lieben und schätzen. Jeder Mensch ist einzigartig, egal ob dick oder dünn, braune/blonde/rote/grüne Haare, was weiß ich. Wir sind alle einzigartig und genau deswegen sollten wir uns alle gegenseitig lieben. Ich rede nicht von Freundschaft, sondern von Akzeptanz und Respekt und von so vielem mehr. Dieses Buch wird für mich immer viel Bedeutung haben und deshalb wird es für mich keine Bewertung geben.










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