Sonntag, 28. Mai 2017

Rezension zu Das Leben, ZImmer 18 und Du

Titel: Das Leben, Zimmer 18 und Du
Autorin: Nancy Salchow
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 10.04.2017
Seitenanzahl: 240 Seiten




Diagnose: Depression – Therapie: Hoffnung

Für Nancy Salchow bricht eine Welt zusammen, als binnen kürzester Zeit sowohl ihr Zwillingsbruder als auch ihre Mutter an Krebs sterben. Geschüttelt von Panikattacken, sieht sie keinen anderen Ausweg, als sich schließlich in eine psychiatrische Klinik einweisen zu lassen. Hier nimmt ihr Schicksal eine entscheidende Wende: Sie begegnet ihrer großen Liebe, die ihr die Kraft gibt, aus dem Burn-out und der Depression herauszufinden. Ein Buch, das Mut macht und zeigt, dass das hellste Licht manchmal erst dann sichtbar wird, wenn man die Dunkelheit gesehen hat.


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Mir fehlen ehrlich gesagt die Worte! 
Ich habe viele emotionale Bücher gelesen, aber Nancy hat mir mit ihrem Buch sowohl Tränen als auch ein Lächeln in das Gesicht gezaubert.
Ich muss ganz ehrlich sagen, kein Autor hat meine Gefühlswelt so getroffen ,wie sie. 
Nancy's Geschichte ist hart, mehr als manch ein Mensch ertragen kann, und doch nutzt sie die letzte Kraft, die sie aufbringen kann, und lässt sich in die Klinik einweisen. 
Wenn man ihre Geschichte so liest, kann man sie nur bewundern, denn so viel Mut und Kraft zu haben nach allem noch aufzustehen und einen Funken Hoffnung zu haben zeigt, das Sie nicht aufgegeben hat. Das ihr erst nach bzw. während Sie in der Klinik war bewusst geworden ist, dass Ihre Beziehung nicht mehr das war, was sie mal war, kann ich sehr gut verstehen. Bei Depression denkt man oft das Veränderung nichts gutes sein können, denn es ist nicht das, was man kennt. 
Ich finde es dennoch toll und schön ,dass sie in der Klinik die große Liebe gefunden hat. Jemand der ihr Kraft gegeben hat und immer da war in der schlimmen Zeit. 
Ich muss aber ehrlich sagen, das mir der Ehemann echt unsympathisch wurde durch sein Verhalten das er an den Tag gelegt hat. Hauptsache aus der Krankheit raus halten und nichts tun. 
Es ist auch nichts Verwerfliches daran erst nach und nach zu merken, dass nicht der Tod ihres Bruders und ihrer Mutter die Krankheit ausgelöst hat, sondern das es schon viel früher angefangen hat, und es "nur" der Tropfen war, der das Fass zum überlaufen gebracht hat.  

Der Schreibstil ist trotz des Themas sehr einfach und angenehm zu lesen.





Ich möchte mich direkt an die Autorin wenden: 
Ich danke dir vom Herzen für dieses Buch. 
Du gibst damit vielen Menschen, die auch unter der Krankheit leiden Mut sich Hilfe zu holen.
Ich selbst hab meine Diagnose vor mehr als 2 Jahren bekommen, aber dank deinem Buch hab ich Hoffnung das eine Heilung vielleicht nicht vollständig aber möglich ist.

Für meine Leser!
Solltet ihr unter Depression leiden scheut nicht euch Hilfe zu suchen es ist nötig, das dagegen was getan wird.

Ich werde dieses Buch aufgrund des Schreibstils und des Covers bewerten, da diese Geschichte für mich nicht zu bewerten ist. So was zu bewerten steht mir Erstens  nicht zu und zweitens ist das ein Leben, das ich hier bewerten soll, wo es um eine Krankheit geht. 



Für Cover und Schreibstil 

★★★★★/☆☆☆☆☆

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